Kücheneinrichtung
Bei einigen von uns ist sie der zentrale Ort des Hauses oder der Wohnung. Groß mit viel Platz für alles, was das Herz von Hobby- oder Profiköchen höher schlagen lässt. Der Familientreffpunkt. Doch es gibt ja auch die unter uns, die viel lieber auswärts essen, das Selberkochen überhaupt nicht mögen oder Single sind und denen kochen alleine keinen Spaß macht. Und dann noch die, denen eine Kaffee- und Espressomaschine gleich neben dem Bett oder wenigstens auf dem Weg zum Bad reicht. Da reicht die platzsparende Variante als amerikanische, offene Küche integriert im Flur oder Wohnbereich völlig aus. Warum auch nicht. Wir sind einzigartige Wesen mit unterschiedlichen Vorlieben und Gewohnheiten, da können unsere Küchen sich ruhig mal anpassen. Aber eines haben wir alle gemeinsam:
Was uns in der Küche glücklich macht ist Ordnung. Architekten der Bauhauszeit haben sich die Köpfe zerbrochen und die sogenannte Frankfurter Küche erdacht. Alles optimal angeordnet und verstaut, so dass die Wege der Hausfrau effektiv und effizient sind. Also müssen Schränke her mit Schubladen und zum Ausziehen, Küchentische und Schränke zum Wegschieben und innen auch noch mit System und Fächern zum Sortieren. Schnell weggepackt bevor Besuch kommt und schnell wiedergefunden, wenn der was essen will. Frank Lloyd Wright hatte da ein ganz anderes Konzept in den Vereinigten Staaten von Amerika (siehe Küchenvarianten).
Bei den Utensilien und Geräten ist das wieder ganz individuell. Vom Herd bis zum elektrischen Messer ist alles erhältlich, doch nicht jeder mag das. Mancher liebt seine alte Kaffemaschine heiß und innig, der nächste braucht das neueste italienische Modell in ferrari-rot, und manche brühen den Morgenkaffee noch mit Wasserkessel und Porzellanfilter. Auch das hat was.
Übrigens: Alte Küchen sollte man niemals sofort entsorgen. Oftmals kann man sie zum Beispiel im Keller oder im Gartenhaus weiter nutzen.
Und so wundervoll facettenreich wie die Menschen sind heutzutage auch unsere Küchen. Mit großem Esstisch für alle zum Drumherumsitzen, mit Kochinsel und Essen ganz korrekt im Esszimmer oder mit Theke, die gut auch für die Küchenmuffel geeignet ist und an der es sich wunderbar bis zum Morgengrauen diskutieren lässt – egal wie, die Küche bleibt der zentrale Punkt in unseren Wohnräumen, denn spätestens bei der nächsten Dinnerparty wird jeder feststellen, dass alle Gäste wo rumstehen und sich unterhalten? Genau: in der Küche.