Backofen
In der Küche wird normalerweise vor allem das Essen zubereitet. Entweder gekocht, gebraten, gebacken oder aufgewärmt, aufgebacken. Das erledigen elektrische Geräte wie der Toaster, die Mikrowelle, die Herdplatten, das Ceranfeld oder: der Backofen.
Es gibt sicher nur wenig Küchen ohne Backofen, doch die, die einen haben, haben sich sicher nicht schnell für einen entscheiden könne, denn wir sind im 21. Jahrhundert und die Wahl unseres Backofens ist nicht mal eben in fünf Minuten erledigt. Das Angebot ist unendlich. Sowohl in Sachen Design als auch in der technischen Ausstattung und deren Möglichkeiten gibt es kaum Grenzen. Wie trifft man da eine Entscheidung? Schließlich möchte niemand ein veraltetes Modell, es sei denn man findet ein schönes antikes Stück.
Doch der Backofen von heute erinnert wenig an die gemütlichen gusseisernen Öfen unserer Urgroßeltern oder die Steinöfen italienischer Pizzabäcker. Unser Backofen ist auch nicht mehr groß und klobig. Es gibt ihn bereits in kleineren Ausführungen für Singlehaushalte. Schwer ist er schon noch, aber überhaupt nicht vergleichbar mit den Modellen von vor zehn Jahren und eher. Wir haben die Wahl zwischen unterbau- und einbaufähig oder getrennt vom Kochfeld, manchmal auch noch als Einzelgerät in der alten Variante extra stehend, meistens jedoch integriert unter der Arbeitsplatte oder in bequemer Augenhöhe mitten zwischen den Schränken. Und es sieht so aus als könne unser Ofen beinahe alles. Pyrolytische Selbstreinigung, Dampfgarfunktion, backen, braten und sogar grillen kann er. Das alles mit Ober-, Unterhitze oder mit Umluft. Am liebsten sollte er ja alles haben, denn wer gern kocht, der möchte alle Möglichkeiten irgendwann mal ausprobieren können. Theoretisch könnte es dann ganz einfach sein den richtigen zu finden. Er soll technisch auf dem neuesten Stand sein, farblich vielleicht zu irgendwas passen oder edel aussehen. Klar. Den Rest entscheidet dann der Preis. Ist der zu hoch, beginnen wir von vorn.