Küchenmöbel

Als Küchenmöbel zählen in diesem Falle nicht die Elemente einer Einbauküche. Vielmehr sind es die traditionellen Einzelstücke, die Liebhaberstück vom Flohmarkt oder Erinnerungs- und Familienerbstücke, die eine Küche persönlich und individuell machen. Dazu gehören solitär stehende Küchenschränke, Vitrinen, Sideboards und Buffets ebenso wie der Küchentisch, die Eckbank oder der Eckschrank und die Stühle sowie dekorative Weinregale und helfende Möbel wie ein Servierwagen oder ein zusätzlicher rollbarer Tischwagen, auf dem sich auch arbeiten lässt.

Kaum eine Küche ist noch ausschließlich nur mit diesen Möbeln ausgestattet. Doch elementar, sozusagen zu den Basics gehörend, ist der Küchentisch. Manchmal gibt es diese Möbel wie als Kompletteinrichtung aus einer Herstellungsserie. Aber von diesen trennt man sich eher mal, weil man das Holz, den Farbton oder den Stil nicht mehr mag und sich nach Abwechslung sehnt. Die selbst zusammengesammelten oder gar selbst restaurierten oder aufgepeppten Stücke hingegegen, die behält man und sammelt lieber weiter.

Jetzt mag sich mancher fragen, weshalb man solche Stücke denn haben sollte, wenn man eine Einbauküche hat und was da dann noch untergebracht werden soll. Da wäre das Sonntagsgeschirr, das jeder im Vitrinenschrank bewundern kann ein ebenso gutes Beispiel wie die teuren Wein- und Sektgläser, die hinter den Hochglanzfronten der Hängeschränke auch von niemandem gesehen werden. Und sogenannten “Stauraum” hat man bekanntlich nie genug. Derartige Küchenmöbel machen eine Küche erst wohnlich und gemütlich. Deshalb gehören sie zu einer Wohnküche auch unbedingt dazu.

Und wer keine Wohnküche, aber Omas schönes Küchenbuffet hat, der stellt es sich auch gern mal in den Flur oder als Wäscheschrank ins Schlafzimmer. Richtig platziert wertet ein solches Möbelstück nämlich auch hier den Raum auf.