Eckschrank

Bei dem Wort Eckschrank denken die meisten Menschen heutzutage bestimmt an eine Lösung für die Ecken in einer Einbauküche. Hauptsächlich bei den Unterschränken. Soll die Ecke rechtwinklig bleiben oder abgeschrägt? Diese Frage stellt sich bei einem klassischen Eckschrank, der als einzelner Schrank eine Ecke nutzen soll, nicht. Seine Hinterwände treffen im 90-Grad-Winkel aufeinander und seine Vorderseite schrägt die Ecke ab. Sein Grundriss ist also ein Dreieck.

Wozu braucht es einen Eckschrank in der Küche oder im Essbereich? Nun, oft genug gibt es Kleinkram, Utensilien wie Servietten, Serviettenringe, Tischdecken, Platzsets und weitere Tischdekoration, die griffbereit untergebracht werden will. Und ebenso oft fehlt der Stell-Platz für ein Sideboard und ein Eckschrank ist nun wahrlich platzsparend. Es gibt Eckschränke in verschiedenen Größen. Da ist zunächst der Hochschrank, der unten mit geschlossener Tür und oben eine Vitrinentür hat. Dann der Hängeschrank, den es auch als offene Regalvariante gibt, und nur der Unterschrank, den sich eigentlich aber niemand ohne irgendetwas darüber hinstellt.

Leider sind diese Eckschränke meistens im rustikaleren Landhausstil gehalten. Aus allen möglichen Regionen in deren Stilen erhältlich, wie China und Japan, die U.S.A., Skandinavien. Die Variante aus Bayern und die aus der Toskana sind ebenso leicht erhältlich wie die im marokkanischen Stil oder aus französischen Landhäusern. In einer moderneren Variante mit Türen aus satiniertem Glas oder in Hochglanz-Lacken, Edelstahl oder ähnlichem sind sie nur schwer oder eigentlich gar nicht zu finden. Schade eigentlich, denn zusätzlichen, geschickt aufgebauten Stauraum, der zum vorhandenen Küchenschrank und generell zum persönlichen Stil der Einrichtung passt, können die meisten Menschen immer gut gebrauchen.