Einbauküche
Einbauküchen sind für viele noch immer die perfekte Lösung, um die Küche platzsparend optimal einzurichten. Unterschränke, unterbau- und einbaufähige Geräte, Arbeitsplatte mit eingelassenem Kochfeld und integrierter Spüle, Hochschränke wo keine Arbeitsplatte benötigt wird und schließlich die Hängeschränke, die das Bild komplettieren. An der Wand entlang der Arbeitsfläche ist ein Fliesenspiegel, der sich leicht reinigen lässt und unter den Oberschränken erhellen Lichtleisten den Arbeitsbereich. Mit wenigen Handgriffen und Körperdrehungen sind alle Geräte, Geschirr, Kochbestecke und Zubehör erreichbar und der Küchenfußboden ist durch bodentiefe Schrankabschlüsse auf eine kleine Fläche reduziert, wodurch er schneller gewischt werden kann.
Nach vielen Jahren dieser Küchenmodelle entsteht aber eine Trendwende. Die Menschen mögen die geschlossenen Fronten nicht mehr so sehr. Transparenz wurde zunächst durch Vitrinentüren erzeugt, doch das reicht noch nicht. Inzwischen kann man Einbauküchen auch auf normalen Möbelbeinen, ohne die Fußblende (das unten abschließende Brett) bekommen. Das erzeugt etwas mehr Offenheit und eine gewisse Leichtigkeit. Außerdem wird so der gesamte Fußboden öfter gewischt und die Küche wirkt flexibler, nicht so statisch für die Ewigkeit dort eingebaut.
Da wir alle als sogenannte Verbraucher selbst immer kreativer und anspruchsvoller werden, haben wir inzwischen damit begonnen alt und neu zu kombinieren. So verlaufen an einer Wand vielleicht die Spüle, den Kühlschrank und diverse Schränke als Einbaumodul, der Herd ist offen als Kochinsel in der Mitte mit angrenzendem Essplatz, der von einem alten Küchenbuffet und einem geerbten Vitrinenschrank, der das Geschirr zur Geltung bringt, eingerahmt wird. Alt und neu neben- und miteinander ist immer im Trend.
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Die verwendeten Materialien sind nach wie vor Holz in allen Farbtönen, naturbelassen oder hochglanzlackiert und Glas, sowie Metall. Edelstahl matt oder glänzend oder verchromte Flächen. Im Grunde gilt bei unseren Küchen: es gibt nichts, was es nicht gibt. Und eigentlich lässt sich mit etwas Geschick alles kombinieren.